von früher schwärmen
Jetzt mal zu deiner Frage Bergemensch: Ich glaube nicht, dass wir schon ein gemeinsames Lied gefunden haben und uns fehlt etwas entspannte Freizeit dazu, so eine Runde saufen im Garten mit fetten Absturz! Aber wir sind halt keine 15 mehr. Leider!? Hätte dich gerne schon früher kennen gelernt.
Wie bei deinen Beitrag kommentiert hielt ich standhaft an Queen fest und damit an netten sehr persönlichen Erinnerungen. “Love of my life” – verbinde ich mit einer Zerflossenen. “Spread your wings” – mit der Entscheidung endlich Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.
Gut im Rennen ist auch Thomas D. mit “Rückenwind” – Überlandfahrten mit meinem Kadett E, gelb, tiefer und lecker Musik innen.
Kurt Cobain hat sich pünktlich zu meiner Mittleren Reife umgebracht und entsprechendes Liedgut ist hier verknüpft.
REM hat sich mit “Bang and Blame” in mein Herz gesungen – sechs Wochen Praktikum in der Papierfabrik. Ich musste in der prallen Sonne Holzpaletten reparieren. Ich sah aus wie nach einem halben Jahr Teneriffa und fühlte mich regelmäßig wie eine gegrillter Broiler.
“Igel Ei Kirsche” – heißt es Save Tonight? Trinkgelage im Rheingau. Der Rhein führte wenig Wasser und wir saßen im Flussbett und ließen es uns sehr gut gehen. Ein Freund hatte Bier meiner Heimatbrauerei mitgebracht. Lecker.
Das war im übrigen die Zeit, in der der Radiosender SWR3 die ganze NewPopFestival Geschichte gepuscht hat. Xavier Naidoo würde da ziemlich oft gespielt.
Es könnte weitergehen, denn fängt man erstmal an in seinem Gehirn zu kramen kommt ziemlich viel wieder raus. Es fällt mir bestimmt wieder ein.
Vielleicht sollten wir eine schöne Gartenparty planen und von früher schwärmen. Maggi “früher”!! Bist du dabei?
am 30. Januar 2009 um 13:41 Uhr.
Weil es wirklich wichtig ist:
“Spread your wings” erinnert mich an meine Großmutter, die verstarb als ich 16 Jahre alt war. Der Song spendete mir Trost und ich stellte mir vor, es wäre eine Aufforderung an ihre unsterbliche Seele: “Spread your wings and fly away, fly away, far away…”.
Sie war der gutmütigste Mensch, der mir in meinem Leben begegnet ist.
Ruhe in Frieden Omi
am 30. Januar 2009 um 14:30 Uhr.
Ja, auf jeden. Aber wehe, wenn Opa vom Krieg erzählt. Zum Beispiel, wie relativ rechte und relativ hohle Kameraden beim Bund ausgerechnet voll auf “Zombie” von den Cranberries abgefahren sind, ohne die Ironie der Situation zu erfassen. Oder davon, wie ich damals auf der Jugendfreizeit mit Soundunterstützung von Jermaine Jackson und Pia Zadora (ich weiß, ich weiß, es waren die Achtziger und ich habe damals auch kein Indiezeugs gehört) versucht habe, die Kleine mit den Sommersprossen klarzumachen.
am 30. Januar 2009 um 14:41 Uhr.
@Maggi: Uff, jetzt muss ich erstmal nach Jeremaine Jackson und Pia Zadora googlen.
am 30. Januar 2009 um 15:18 Uhr.
@Maggi: Habe gegoogelt. Kann jetzt verstehen warum das mit der Kleinen und mit dem Sound nichts geworden ist.
am 31. Januar 2009 um 10:39 Uhr.
@Ilona: Wobei ich bei PC immer an den Abend denken muss, wo wir mit einigen stärker Evangelikalen von einem Lobpreisabend nach Hause gefahren sind und im Radio “Jesus knows me” lief. Die lieben Geschwister konnten sich gar nicht einkriegen vor Freude darüber, das Phil Collins jetzt offenbar bekehrt sei – bis wir ihnen Text und Hintergründe genauer erläutert haben …
am 31. Januar 2009 um 10:39 Uhr.
Ugh, der Kommentar ist an der falschen Stelle. Bitte löschen.
am 31. Januar 2009 um 19:29 Uhr.
Ditt war’n Zeiten!
Nirvana, Body Count, Rage against the machine, Sisters of mercy…
im Berliner “Rock it” oder Spandauer Ballhaus gepogt … die ersten Alkoholexzesse… nach Hause kommen, wenn die Vögel wieder zu singen anfangen… jung, dynamisch und normalgewichtig…
ach ja…
am 31. Januar 2009 um 19:56 Uhr.
@dirk: Body Count – Mensch ich erinnere mich! Und Rage against the machine hatte ich auch im Schrank – Fuck you, i wan’t do what you tell me etc.
am 31. Januar 2009 um 21:08 Uhr.
Auweh, da bin ich musikalisch wohl im falschen Jahrzehnt großgeworden. Dieses harte Neunziger-Zeug hat mich irgendwie nie gereizt. Als irgendwann Britpop kam, war ich mit der Musik wieder versöhnt.
am 1. Februar 2009 um 13:07 Uhr.
Die (erste) CD von “Rage against the machine” höre ich heute noch immer wieder gerne und laut. Gehört definitiv auch zu der Musik, die einen festen Platz im “Soundtrack meines Lebens” hat!
am 1. Februar 2009 um 13:09 Uhr.
@ Maggi: Macht ja nix, dass der Kommentar zu PC hier nicht ganz an der richtigen Stelle ist – ich antworte trotzdem.
An eine ähnliche Szene kann ich mich auch erinnern: Leute aus meiner Gemeinde waren plötzlich ganz hellhörig und verzückt, weil der gute Herr Collins plötzlich von Jesus singt. Wer Ohren hat (und Englisch kann
) ist klar im Vorteil…
Muss mein Urteil über PC übrigens etwas revidieren: “In the air tonight” ist schon ein cooler Song!
am 1. Februar 2009 um 18:37 Uhr.
Um auch mal christliche Musik reinzuwerfen, die mich definitiv beeinflusst hat: “Jesus Freak” von DC Talk hat mich ganz gut vorangebracht darin, mich nicht immer davon abhängig zu machen, was andere denken könnten.
am 1. Februar 2009 um 20:38 Uhr.
@ Dirk: Geil, das “Rock it”. Ich fang schon in Gedanken an zu zappeln. Im Ballhaus war ich nie, aber meine Kollegen meinen es hätte nie an Qualität verloren – bis heute.
am 2. Februar 2009 um 12:51 Uhr.
[...] Drüben bei Freunden läuft gerade eine Runde Nostalgie – wir erinnern uns der Musik aus vergangenen Tagen. Wo ich gerade an die Achtziger denken muss: [...]
am 2. Februar 2009 um 14:19 Uhr.
erinnerungen…
Ich habe gerade mal wieder kulturgut gelesen und konnte mich sofort wiederfinden. Ich habe so viele Songs, die mich immer wieder in bestimmte Situationen zurückversetzen. Steve Miller Band mit “Abracadabra” lief immer im Radio, wenn ich au…
am 6. Februar 2009 um 15:20 Uhr.
[...] das ja jetzt hier zur Sprache kam. Und hier aber [...]