Was wäre die Konsequenz?

Welche Konsequenzen hat es mit dem Grundsatz “Gleich und Gleich gesellt sich gern” zu brechen. Bricht an dieser Stelle das Konzept für jede Kultur und jedes Milieu die passende Gemeinde zu gründen. Ist das ein Aufforderung Gemeinde so zu konstruieren, dass alles und jeder in Beziehung zu einander und gemeinsam vor Gott zu treten? Oder müssen wir in der einen Gemeinde, Gemeinschaft so gestalten das beide Dimensionen lebbar sind? Die Geborgenheit der Gleichheit und die Überwindung der Gegensätze in Christus.

Vielleicht muss man hier die Freiheit für eine dynamische geistliche Entwicklung lassen. Ich glaube umso mehr wir Christus ähnlicher werden, umso mehr ist es für uns möglich in Christus Eins zu sein. Dabei bleibt mir die kritische Beobachtung, dass viele Christen eine gegenteilige Entwicklung im Laufe der Jahre nehmen. Statt Einheit in Christus entdecke ich Zwietracht und beharren auf theologische Unterschiede. Wie heißte es so schön: Alle Christen sind gleich, manche sind gleicher!

2 Kommentare zu “Was wäre die Konsequenz?”

  1. Dirk

    Interessante Überlegungen!
    Ich schätze mal, dass eben der Punkt unserer geistlichen Reife entscheidend ist. Worin zeigt sich die geistliche Reife? In der gewachsenen Liebe zu Gott und Menschen – letztlich sogar die Liebe zu den Feinden.

    Ich bekomme das mit dem Gemeindegründungsprojekt in Berlin-Staaken mit. Wir sind überwiegend in einem sozial schwachen Kiez mit entsprechendem Klientel.
    Es gibt ein paar “gutbürgerliche” Christen, die Schwierigkeiten mit dem Gedanken haben, sich mit “solchen” Leuten abzugeben.
    Dann kommt ein deutliches Aufblitzen der “Gleich und Gleich gesellt sich gern”.

    Gby,
    Dirk.

  2. Matthias

    @Dirk:

    Das ist genau das was ich meine: Man redet viel von Mission und will sozial Schwache erreichen, wenn es dann um persönliche Konsequenzen geht wird gekniffen.

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