Was mich so umtreibt
Danke Bergemensch für den netten Versuch mich aus meiner Schreibfäulnis zu reißen. Im Normalfall ist das bei mir so, umso mehr “umtreibt”, umso weniger “blog”.
1) Beruflich richte ich mich darauf ein Hausmann mit kleinem Nebenverdienst zu bleiben. Das ist nicht immer so einfach ein klares Ja dazu zu finden. Ich will aber die Zeit nutzen um mich weiterzubilden. Muss ja nicht dick und dumm bleiben. Könnte mir einen Masterstudiengang vorstellen bin aber noch von den Kosten abgeschreckt. 5000-8000 Euro kann man auf diesem Weg locker unter das Volk bringen, die habe ich aber nicht.
2) Geistlich beschäftige ich mich in etwa mit dem hier. dikosss gründet Gemeinde in Spandau Heerstraßen-Kiez. Ich fühle mit ihm und stelle mir die Frage, was ich für meinen Kiez davon lernen kann. Interessant finde ich, dass für Gemeindewachstum soziologische Fragen genauso wichtig sind wie theologische Überlegungen. Dazu lese ich gerade “Hinaus ins Weite”. Es geht darum die Milieuverengung der eigenen Kirche bzw. Gemeinde zu überwinden. Stellt mich sehr in Frage und ist überaus spannend. Muss ich so leben und da leben, wo ich derzeit bin? Letztendlich stelle ich die Konsquenz meiner Nachfolge Christi in Frage. Dazu ein Zitat vom guten Alten C.S. Lewis: Wenn ich ein Feld bin, das nur Grassamen in sich birgt, kann auf mir kein Korn reifen. Mähen mag das Gras kurz halten, trotzdem wird weiterhin Gras und kein Korn reifen. Wenn ich Korn hervorbringen will, darf die Veränderung nicht nur die Oberfläche betreffen. Ich muss “umgeflügt” und neu “eingesät” werden.
Das mal als kurze Momentaufnahme.
Ich mich mal wieder an schreiben gewöhnen.
Dann etwas zu meinem sozialen Umfeld.