rituelle Reinigung

Heute nacht um 3Uhr hat es mich dann auch erwischt. Allerdings stelle ich wieder fest, das das auch etwas für sich hat. Man befreit sich mal vom Ballast des Tages und danach ging es mir echt gut und geht es auch immer noch. Es ist wie eine Entschlackungskur, eine Art Reinigung. Man leidet auch lange auf diesen Moment hin, erst Magen rumoren, dann dieses permanente Übelkeitsgefühl, das dauernde Überlegen ‘Hältst Du es noch aus?’ (bei Eiersalat zum Abendbrot und noch ein paar Erdnüssen beim Zeit-Geist-Lesen im Bett eine echt unangenehme Überlegung). Aber wenn dann alles entleert ist und man fix und fertig ins Bett zurückkehrt – ein supergutes Gefühl. Eigentlich bin ich jetzt perfekt vorbereitet für eine Gastroskopie (muß mit meinem Sodbrennen echt mal hin) und auch für eine Koloskopie zur Vorsorge. Aber leider gibt es so spontan ja keine Termine.

Ich höre schon den ganzen Morgen T-Bone und es scheint, das T-Bone aufgrund eines Anmeldefehlers nicht bei Led Zep war. Ein Anrufer hat mal nachgefragt, wo der Bericht bleibt (auf den ich auch warte) und Sandra hat den schnell abgefertigt, weil T-Bone ansonsten wieder sauer wird. Irgendwie tut es mir wirklich leid für ihn, hätte es ihm wirklich gegönnt.

Close the door, put out the light.
You know they won’t be home tonight.

Led Zeppelin – No quarter

Ein Kommentar zu “rituelle Reinigung”

  1. Maggi

    Hurra, ich auch.

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