bin wieder da

Ich bin zurück aus den Tiefen der Nacht. Und gleich fängt einen diese besinnliche (Achtung, Ironie.) Vorweihnachtszeit ein. Nur noch zwei Wochen und zwei Tage und dann ist der Streß endlich vorbei.

Aber nun zu Spannenderem: Ich habe mich in Kimball`s “Emerging Church – Die postmoderne Kirche” eingelesen. Ein echt guter Einblick. Endlich habe ich verstanden was gemeint ist. Allerdings bin ich der Meinung, das es hier in Deutschland doch ein wenig anders ist und wir zum Teil “emergent” arbeiten, nur wird es nicht so betitelt. Der von Haso zitierte Artikel aus dem Berliner Stadtmagazin “tip” zeigt es, glaube ich. Allerdings sind bei mir noch einige Fragen offengeblieben (Ich bin aber auch noch nicht durch mit dem Buch und “Zeitgeist” und das 1×1 der Emerging Church liegen schon in Warteschleife.) :

  1. Bin ich bereit für einen Mac? (Bin ich modern/postmodern?)
  2. Muss ich Theologie studieren, um der Diskussion zu folgen? (Ich bin als Normalsterblicher mit Abitur und Grundkurs Philosophie echt herausgefordert, weil ich mir die Begrifflichkeiten erstmal erarbeiten muss.)
  3. Warum wird eigentlich in Deutschland (meinem subjektiven Empfinden nach) nur diskutiert? Wo bleibt die Praxis?

So weit erstmal zu diesem Thema. Die Diskussion ist eröffnet.

Noch eine gewagte Theorie zu Deinen Einträgen in der letzten Woche: Ich glaube Rassel-Rudi verursacht extremste Verpeilung. ;) (Und schmeckt unglaublich eklig. Ich esse nur die lila Ware.)

Außerdem läuft gerade DAS KONZERT des neuen Jahrtausends (Led Zeppelin) und ich habe keine Karten. Mal sehen was T-Bone morgen sagt.

Früher war alles besser,
früher war alles gut,
da hielten alle noch zusammen,
die Bewegung hatte noch Wut.

Die Toten Hosen -Wort zum Sonntag

11 Kommentare zu “bin wieder da”

  1. dermob

    Ich beteilige mich gerne als Erster an dieser Diskussion, und steige gleich mit einem Bekenntnis ein:

    zu 2.: Mir sind die Fachwörter eigentlich völlig egal. Für mich ist die EmCon nur ein Taxi, welches mich zu einer geöffneten, diskussionsbereiten und relevanten Gemeinde bringt. Ich lebe nicht für dieses Taxi, ich lebe für die Gemeinde (eigentlich für den Herrn der Gemeinde, aber egal)

    zu 3.: Ich bin schon schwer dafür, dass man erst mal miteinander redet (Emerging Conversation). Erst mal Freunde und eine gemeinsame Linie finden, dann geht es los. Das Ziel der Öffnung der Gemeinde ist ja doch eher groß, und ich denke es wird auch dementsprechend lange dauern…

  2. bergemensch

    zu 2.: Du hast schon recht, aber irgendwie war ich z.B. nicht in der Lage, einige Grundbegriffe zu erklären, auch wenn ich die Bedeutung erahnte.

    zu 3.: Ich bin auch dafür erst miteinander zu reden und ein Ziel zu haben. Aber manchmal habe ich das Gefühl, das der Weg mit allen vielleicht kommenden Hindernissen diskutiert wird. Und das kann irgendwann auch zu Bewegungslosigkeit führen, wenn ich aus Angst vor irgendeiner Eventualität keinen Schritt vorwärts gehe. Ich denke aber nicht, das dieser Punkt schon erreicht ist. Allerdings ist auch genug Grundlage da kleine zaghafte Schritte zu versuchen und darüber habe ich bis jetzt zu wenig gelesen. (Vielleicht lese ich auch immer das Falsche ;) . )

  3. dermob

    zu 3: ich glaube, die EmCon hat genug Sprengkraft in sich, um wirklich viel kaputt zu machen. Wenn man bedenkt, wie sehr manch Frommer an manchem Zopf hängt, dann ist fast schon klar welche Diskussionen eine Öffnung hervorbringen wird. Von dem her ist die lange Diskussionszeit auch Zeit, um andere vorzubereiten und keinen zu überrumpeln.

  4. bergemensch

    Vielleicht bin ich auch manchmal zu praktisch veranlagt. Ich gehe immer gerne lieber in die Praxis und mache dort meine Erfahrung. Dann ist für mich auch klarer worüber ich rede. Lange Diskussionen sind für mich eher (nicht immer) uninteressant, da ich dann irgendwann nichts mehr zu sagen habe. Wie Du aber schon angemerkt hast, überrennt man dann einige Leute, die dann noch nicht soweit sind. Ich glaube es ist also wieder mal die Persönlichkeit und der Arbeitsstil, die mich hier so schnell zur Praxisfrage kommen lassen. Ich werde mal Kimball und Zeit-Geist zum Ende bringen, da gibt es ja dann später auch praktische Ansätze. Vielleicht klären die dann auch mein Informationsbedarf.

  5. Maggi

    Manchmal wünschte ich mir schon, so eine Entwicklung zu einer missionalen Gemeinde würde schneller gehen und ich werde ungeduldig mit den lieben schlaftrunkenen Geschwistern. Dann wieder fällt mir auf, wieviel mir einige in Punkto Heiligung, Treue und Glauben voraus haben und ich werde lieber still.

  6. Maggi

    Und zu 1., so als Mann vom Fach: Scheißegal. Es ist nicht wichtig, was du hast, sondern was du damit machst. Siehe auch unsere feine Diskussion drüben bei haso.

  7. Maggi

    Ich hab mir übrigens die Pentax bestellt.

  8. Maggi

    Wie wäre es eigentlich mal mit so einer Art Postmortem-äh-Postmodernen-EC-Stammtisch in Berlin (Nord)? Ich habe langsam das Gefühl, es gibt genug Interessenten und diese Kommentiererei ist mir ein bisschen anstrengend – ich seh die Leute lieber bei nem Bier.

  9. Maggi

    Bla bla bla. Bin gerade im Redefieber. Auf dem RSS-Feed kamen übrigens noch eine Menge Spamkommentare rein.

  10. bergemensch

    1) Gibt es nicht immer Leute die weiter sind? Trotzdem kann man doch seine Meinung kundtun.
    2) Ich habe meine eigentliche Meinung schon mal kundgetan, obwohl ich schon sagen muss das sie geil aussehen und durchdacht sind.
    3) Glückwunsch. Hat sich der Canon 350D-Test erledigt damit?
    4) Wir könnten uns in haso`s Transforum-Workshop “Emerging Church” (W6) eintragen ;) .
    5) Aksimet ist eigentlich wieder an und der Spam gelöscht, wie ich es aus dem Feed nehmen soll – keine Ahnung. Hast Du ne Idee?
    P.S.: Wir freuen uns doch über Kommentare.

  11. Matthias

    @maggie: Ich bin mindestens für einen Gemeinde-Stammtisch. Trinke auch gern Bier. Kürze doch lieber EmCh ab. Bei EC muss ich immer an Entschieden für Christus denken.
    @bergemensch: Werde wahrscheinlich zum Transforum Workshop gehen. Wer kommt mit?
    @Spam: Es nervt. Gestern musste ich wieder löschen. Mir geht es gut.

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