Monatsarchiv für November 2007

Apokalypse?

Montag, den 12. November 2007

Das ich für den verpassten Laternenumzug eine Abreibung bekomme, war so sicher wie das Amen in der Kirche. Mit Abreibungen muss man wohl oder übel rechnen, wenn man in einer Diktatur von unausgesprochener Erwartungen lebt. Lassen wir das. Um meinen Beitrag zu veröffentlichen habe ich ganz schön schwitzen müssen. Ich wollte unbedingt ein Bild hochladen. [...]

Doppelherz

Sonntag, den 11. November 2007

Die Erkrankung hat Dich ja anscheinend früher ereilt als angenommen. Anders kann ich mir Dein Fehlen beim Laternenumzug nicht erklären. Aber mal was völlig anderes: Stell Dir vor, meine Lieblingsband 1 veröffentlicht eine Cover-Platte und covert Lieblingsband 2 (und auch Deine Lieblingsband). Ich weiß irgendwie nicht was mich erwarten soll. Zuerst habe ich mich gefreut [...]

Ohne Pest und Cholera …

Sonntag, den 11. November 2007

… habe ich bis heute früh durchgehalten. Heute Nachmittag wird es erneut kritisch, da ich zu einem Laternenumzug muss und sich dort wahrscheinlich reihenweise verseuchte Kinder aufhalten. Hatte Michael Jackson nicht immer weiße Handschuhe an und Mundschutz um? “Der sich hinter der Mickey Maus Maske versteckt ist mein Papa!” Dein ehemaliger Kollege verdient mein tiefsten [...]

Herr Doktor…

Samstag, den 10. November 2007

Zum Anfang erstmal der Witzklassiker: “Herr Doktor, der Hypochonder von Zimmer 12 ist tot.” “Jetzt übertreibt er es aber.” Doch zurück zum Thema: Ich kann es echt nachvollziehen. Das Wort “Läuse” ist aber ungeschlagen. Wirf es in den Raum und mindestens einer fängt sich an zu kratzen. Ist wie beim Gähnen. Allerdings sind alle Juckreiz [...]

Es geht los

Samstag, den 10. November 2007

So musste es kommen. Bereits gestern Abend bekam ich einen leichten Druck hinter der Stirn. Danach begann meine Nase zu laufen. Ich habe Sinupret geschluckt. Heute morgen wache ich auf mit Magenkrämpfen, leichter Schwindel, schwitzen. Diese bösen Wörter. Keins, nicht ein einziges hätte ich in meine Gedanken lassen dürfen. Jetzt ist es zu spät! Das [...]

“Stichworthypochonder”

Freitag, den 9. November 2007

Bereits in der emotional geführten Fernsehdiskussion habe ich bemerkt, dass alles was ich sehe oder höre auf meine Gedanken, meine Gefühle, mein ganzes Menschsein Auswirkungen hat. Den Fernseher kann man abschalten oder abschaffen, die Wörter die ich höre, Gespräche und so was, kann ich nicht abschalten. In den letzten Tagen bin ich mit schlimmen Wörtern [...]

Peinlich? Oder doch nicht?

Mittwoch, den 7. November 2007

Da ist mir doch wirklich ein kleiner Fehler unterlaufen. Gestern Abend sitze ich im Bett, lese ein bißchen und auf einmal fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Das von mir zitierte “Satellite of love” ist im Ursprung gar nicht von U2 sondern von Lou Reed (Wikipedia sagt sogar von Velvet Underground, dort hat [...]

Even better than the real thing

Dienstag, den 6. November 2007

Ich muß mich ja outen. Ich gehörte zu den Leuten, die in einem (fußballbegeisterten) Hauskreis mal das Tempo angezogen haben, um noch Champions League zu gucken. Ich habe für ein WM-Spiel auch schonmal einen Termin sausen lassen. Allerdings bin ich davon weg und schaue nur noch gelegentlich Fußball im TV. Mir reicht jetzt die Zeitung. [...]

I don’t know what got into me.

Dienstag, den 6. November 2007

Ich wollte ja keine NO-TV Propaganda machen. Gut ich hätte auch liebevoller Stellung nehmen können. Vergib mir, denn ich weiß nicht was ich rede. Ich schlage dir einen Selbstversuch vor. Schreibe doch mal eine Woche bewusst auf, wieviel Zeit du für Information bzw. für Unterhaltung vor dem Fernsehgerät verbringst. Und dann wollen wir Fakten! Aber [...]

Watch more TV

Montag, den 5. November 2007

Man kann es auch übertreiben mit der No-TV-Propaganda. Aber wahrscheinlich nähen wir demnächst wirklich die T-Shirts für China (wie es vor einiger Zeit ein Pädagoge im Tagesspiegel vorrausgesagt hat). Doch bleibt der Fernseher eine wichtige Nachrichtenquelle für mich. Nur muß man wirklich lernen sinnvoll mit dem Ding umzugehen, um nicht vollends durchzuknallen. Im Nachtdienst merke [...]