“Stichworthypochonder”
Bereits in der emotional geführten Fernsehdiskussion habe ich bemerkt, dass alles was ich sehe oder höre auf meine Gedanken, meine Gefühle, mein ganzes Menschsein Auswirkungen hat. Den Fernseher kann man abschalten oder abschaffen, die Wörter die ich höre, Gespräche und so was, kann ich nicht abschalten. In den letzten Tagen bin ich mit schlimmen Wörtern konfrontiert worden, die mich bis ins tiefste Innere bewegen. Die so einen starken Einfluss auf mich haben, dass ich körperlich leide. Ich bin ein sogenannter “Stichworthypochonder”. Wenn ich ein Wort höre entwickeln sich bei mir ohne Vorgeschichte Symptome. Und das müssen nicht einmal schlimmen Krankheiten sein. Es sind doch die kleinen Dinge die mich am meisten ärgern. Hier ist meine Liste der schlimmsten und grausamsten Stichworte der letzten Zeit:
- Noro-Virus (Appetitlosigkeit, Schwindel, Schwitzen, Übelkeit)
- Kotzen und Brechen und weitere Synonyme (Übelkeit, ich trinke Magen-Darm-Tee)
- Durchfall (Schwitzen, Grummel und Gluckern im Darmbereich)
- Läuse (Kopfjucken, Behandlung mit biologischen Kokosmittel)
- Würmer (NEW!!! – Es juckt halt)
- Mittelohrentzündung (Schmerzen im Gehörgang; Welche Salbe habe ich noch?)
- Erkältung (Husten, Kratzen im Hals, Salbeibonbons kaufen)
- Nebenhöhlenentzündung (Sinupret, Nasendusche)
Jeder 20. Patient bildet sich sein Leiden nur ein – Heilung von nicht vorhandenen Krankheiten ist aber möglich. (Wikipedia)
Kennst du das? Habt du andere Stichworte, die dir die blanke Angst in die Knochen treibt und dich krank machen? Lass hören!
am 12. November 2007 um 09:25 Uhr.
Ich kenne noch ein sehr gutes Stichwort: HÄMORRHOIDEN
am 12. November 2007 um 14:30 Uhr.
Dafür muss man die Krankheit aber erstmal kennen, also selbst erfahren haben. Sonst kann man das gar nicht einschätzen
.