Musik als Nahtoderfahrung

Es ist mir ein wenig schleierhaft wie Berge im sonnigen Herbst sich näher an den Suizid bringen will. Wenn Du schon so weit bist, warte mal auf den November die Nebelschwaden werden dir den Rest geben. Solange die Natur das Werden von Depressionen nicht unterstützt, bleibt bis dahin nur die Musik um in Sphären der Nahtoderfahrungen abzudriften. Bei manchen Lieder schreit einfach alles in mir, ich will heulen, ich will mich zerreißen vor lauter Schmerz, ich will hinabsinken in die Tiefen der Traurigkeit um dann emporzusteigen in die glänzende Herrlichkeit der Riffs, der wundervollen Akkorde, der streichelnde Bässe und des erfüllenden Gesangs. Musik pflegt nicht nur die Herbstdepression, sie ist sondergleichen ein Ventil, die Erlösung aus der selben. Genug geschwaffelt. Hier meine Liste:

Hurt – wahlweise von Nine Inch Nails (orginal) oder Johnny Cash (optimistischer). Jemand will sterben.

Loser – von Beck. Jemand will gestorben werden.

November Rain- GunsNRoses “nichts währt für immer, nicht einmal der Novemberregen”

Something in the way – Nirvana Irgendwas ist im Weg und stört ;-)

Außerdem von Queen – auch als Anregung mal in den Archiven zu stöbern

Dear friends – “Bald werden deine Hoffnungen wachsen und dann; Von all diesem Trübsinn; Kann das Leben erneut anfangen: Und es wird bald kein weinen mehr geben”
Album: Sheer heart Attack

Spread you wings – wunderschön, seufz Album: News of the World

Love of my live – am liebsten von Brian May “Live at Brixton Academy”

und für die die unbedingt U2 brauchen “So cruel”

Man könnte ja immer weiter machen, wenn man einmal anfängt …

2 Kommentare zu “Musik als Nahtoderfahrung”

  1. Maggi

    Zu Hurt mache ich übrigens vielleicht was im Frühgottesdienst am 25. 11. Ist ja Ewigkeitssonntag.

  2. Jörg K

    Hab auf dieser Webseite einige interessante Infos gefunden:

    http://www.frogged.de/nahtoderfahrungen-was-nach-dem-tod-kommt.html

    Die Berichte der Betroffenen beeindrucken schon sehr.

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