… aber wenn, dann gewaltig.

Ich kann das Gefühl echt nachvollziehen. Auch wenn ich gerade eine gesegnete Zeit durchmache, in der Gott mir immer wieder den Weg zeigt und ich merke, das einige Entscheidungen (Gemeindewechsel, Umzug) genau richtig und auch richtig getimed waren.

Ich hatte das Gefühl auch schon und weiß, dass es mich total fertig gerührt hat. Erst sind Zukunftsvisionen dahin und dann kommt nix Neues und man liegt echt dauerhaft auf der Lauer und hält Ausschau. Man hält sich so die allgemeinen Sachen vor und denkt das ist nur eine Prüfung oder eine Zeit zur Besinnung, aber trotzdem wird man immer unruhiger und irgendwann ist man echt gewaltig genervt. Und wenn dann wieder irgendwas wegbricht oder sich ändert, … Ich weiß wovon Du sprichst.

Aber was soll man raten? Durchhalten, Junge? Ruhig, Brauner? So was darf man aber nicht sagen? Oder da machst Du was falsch? Ich glaube keine Frage ist dafür perfekt und man muß da wohl oder übel durch, um dann gestärkt und geordnet wieder rauszukommen und zu sagen: Gott ich gehöre zu Dir, auch wenn Du mich manchmal gewaltig nervst.

Ich hab es zu etwas gebracht

hab es geschafft

hab etwas aus mir gemacht

und deshalb lass ich mir von dir bestimmt nicht sagen

was ich zu tun hab

doch wie schalt ich Dich ab?

(Thomas D – lo-oser)


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