Was ist wenn Gott stört?
Nach dem Berge als Beziehungsapostel die Frage nach den Gewohnheiten souverän geklärt hat, wollte ich mal einen ganz anderen Gedanken aufgreifen. Bin aus Interesse mal bei Tobias Otto auf´m Blog gewesen (siehe Blogroll). Otto stellt die Frage, was wir wohl dazu sagen, wenn Gott unsere Pläne für das nächste Jahr komplett umschmeißt. Ich sage mal so, es würde mich gewaltig stören. Keine Frage, ich finde Gott ganz klasse, aber … . Wenn ich mit Gott lebe, muss ich wohl oder übel damit rechnen, dass Gott mit mir reden will. Er will über meine Gewohnheiten reden, meine Meinung hinterfragen und mich aus meinen Trott bringen. UND DAS STÖRT! Will ja nicht rumnöhlen, aber ich bin grad in so einer Phase, in der Gott mich gewaltig stört. Meine Pläne für die nächsten Jahre wurden auch komplett umgeschmissen. Und es ist gemein, dass Gott keinen Plan B für mich in der Tasche hatte, sondern schlicht und einfach mich da sitzen lässt. Ich brate in meinem eigenen Saft und werde nicht schlau aus mir und aus meiner Beziehung zu Gott. Der Freundschaft zu einem großen Gott, der sich scheinbar gerade mal ne Auszeit von mir nimmt. Jetzt mal ehrlich, liebe Glaubensgenossen und an alle die spätestens jetzt davon absehen werden. Ist es nicht so, dass Gott uns in den meisten Zeiten unseres Lebens als Störenfried vorkommt. So als unbequemer Zeitgenosse, der ständig zu falschen Zeit klingelt, wie die Werbungverteiler die immer dann schellen, wenn ich gerade mal die Augen zugemacht habe und es mir gut gehen lassen will.
Ihr könnt gerne andere Meinung sein. Aber ich finde Gott stört!